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Dienstag, 18. Dezember 2012



Advent, Advent...


Am 18. Dezember gehen wir der Herkunft des Punsches nach! 


Dieses feine, wärmende Winter-Getränk hat seine Wurzeln in Indien. Es stammt vom Hindi-Wort "pāñč", welches für die Zahl Fünf steht. Die Fünf wiederum steht für die fünf Zutaten aus denen der Punsch ursprünglich hergestellt wurde: Arrak, Tee, Zitrone, Zucker und Gewürze. Arrak ist eine aus Palmzuckersaft und vergorener Reismaische gewonnene Spirituose - auch als Reisbranntwein bekannt. 




Englische Seefahrer lernten das Getränk in Indien als "pantsch" kennen und nannten es "Punch". Sie brachten es bereits im 17. Jahrhundert nach Europa, wo es in Großbritannien rasch ein beliebtes Getränk wurde. 

Mozart lernte das Getränk auf einer England-Reise kennen. Damals war es in Wien und Salzburg noch völlig unbekannt. E. T. A. Hoffmann hat dem Punsch in seiner Novelle "Der goldene Krug" ein literarisches Denkmal gesetzt. "Der Registrator Heerbrand griff in die tiefe Tasche seines Matins und brachte in drei Reprisen eine Flasche Arrak, Zitronen und Zucker zum Vorschein. Kaum war eine halbe Stunde vergangen, so dampfte ein köstlicher Punsch auf Paulmanns Tische.

Was ist bei der Zubereitung von Punsch wichtig? 
Das Getränk sollte nur leicht erhitzt werden, damit der Alkohol nicht verdampft und das Aroma erhalten bleibt. Am besten man nimmt unbehandelte Zitronen, da dann auch die Schale abgerieben und für das Getränk verwendet werden kann. Alternativ können auch unbehandelte Orangen beigefügt werden. Arrak lässt sich durch Rum, Weinbrand und Wein ersetzen. Anstelle von Zucker schmeckt auch Ahornsirup, Honig oder jeder andere Fruchtsirup gut. Traditionell wird Schwarztee als Basis verwendet, dieser kann aber auch durch Früchte- oder Kräutertee-Mischungen ersetzt werden. Als Gewürze bieten sich Nelken, Zimtstange, Sternanis und Kardamom an. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!
punsch.gewürz/Roland Huber 

Hier noch ein Rezept für einen alkoholfreien Punsch: 
Zu einem Liter Früchtetee den Saft von zwei Orangen und die Schale von einer Orange hinzufügen. Etwas Fruchtsirup (Johannisbeere oder Orangenmelisse) und Ahornsirup hinzufügen. Nun eine Zimtstange, einige Nelken, Kardamomkapseln und Sternanis dazugeben. Das Punschgemisch erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen. Nun sollten die Gewürze dem Getränk ein feines Aroma gegeben haben. Jetzt kann der Punsch durch ein Sieb gegossen werden und heiß genossen werden. 

Dieser Orangenpunsch lässt sich natürlich auch mit Alkohol vermengen. Er schmeckt aber auch fein, wenn er mit Glühwein gemischt wird! ;) 

Quelle: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Punsch
http://www.hietzing.at/Leben/leben_detail.php?id=1788
http://www.spiceworld.at/punschgewuerz-Roland-Huber-70g-Aromaschutz-Dose


Montag, 3. Dezember 2012

Advent, Advent...

Das 3. Adventsfenster soll Euch zum Kekse backen animieren!


Kalia hat extra dafür ein Rezept getestet aus dem wunderbar schmeckend und duftende Linzeraugen entstanden sind. Probiert es doch auch aus!





Bereitet Euch nun folgende Zutaten vor: 


300 gDinkelmehl (hell oder dunkel - am besten sieben)
200 gButter (nicht ganz kalt, in kleine Stückchen geschnitten)
100 gPuder- bzw. Staubzucker
1 Pkt.Vanillezucker (hier empfiehlt Kalia einen mit echter Bourbonvanille - es kann auch Vanille einer ausgekratzte Vanilleschotte verwendet werden - erhöht das Geschmackserlebnis)
Eigelb
100 gMandel(n), geschälte, fein geriebene
1 PriseZimt, (oder mehr, je nach Geschmack)
½ Zitrone, abgeriebene oder feingehackte Schale
Für die Füllung:
Gelee, Ribiselmarmelade (Johannisbeergelee- oder Marmelade) und eventuell ein Schuss Rum
Puder- bzw Stuabzucker-Vanillezuckergemisch, zum Bestäube

Die Zubereitung des Teigs geht ganz einfach: 

Mehl, Staubzucker, Vanillezucker, Mandeln, Zimt, Zitronenschale und die Eigelb vermischen. Ein Häufchen machen und darin eine kleine Mulde graben. Die Butterstückchen hinein und alles vermengen. Zunächst bröselt es ein wenig, aber dann wird die Masse geschmeidiger. Nun alles schnell zu einem Teig verarbeiten. Man kann ihn natürlich auch mit einem Knethaken oder in der Küchenmaschine herstellen.  Nun den Teig für etwa 30 Minuten kalt stellen. 

Das Backrohr kann nun auf 170-180° Heißluft vorgeheizt werden. 

Nun den Teig etwa 2-3mm dick ausrollen (Nudelbrett oder praktisch ist auch eine Silikonunterlage). Runde Ausstechformen mit etwa 5cm Durchmesser verwenden und die Scheiben ausstechen. Für die "Deckel" empfiehlt sich ein spezieller Linzeraugenausstecher, der macht automatisch lustige Augen in den Teig. Nicht vergessen Hälfte mit und die andere Hälfte ohne Augen ausstechen. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen und etwa 10 Minuten (sie sollen hellbraun sein) backen. Wenn der Teig verarbeitet ist, Ribiselmarmelade in ein Schälchen geben, einen Schuss Rum dazu und durchmischen. Die Kekse etwas abkühlen lassen.  Nun zuerst die gelochten Scheiben mit Puder-Vanillezucker Gemisch bestreuen (sieben, dann wirds feiner). Dann auf die nicht gelochten Scheiben etwas Marmelade geben und die gelochten drauf setzten. Es soll etwas Marmelade aus den Augen hervorkommen. Noch etwas trocknen lassen und dann ab mit den Keksen in hübsche Weihnachtsdosen. Zwischen den Lagen empfiehlt es sich Backpapier zu geben! ;) 

Viel Spaß beim Nachbacken und natürlich beim Naschen! 

Hier noch eine kleine spezielle musikalische Untermalung: Nick Cave and the bad seeds mit dem Stück "let the bells ring"



do you want to know more about mr. cave? than check out the following links and don't forget to listen to the "ship song" - my favorite! :)
http://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Cave
http://www.nick-cave.com